05.04.2017
Augenheilkunde

2000. Lamelläre Hornhauttransplantation

Das Team der Augenheilkunde mit der 2000. Patientin (Mitte), Foto: Uniklinik Köln
Das Team der Augenheilkunde mit der 2000. Patientin (Mitte), Foto: Uniklinik Köln

Das Team der Hornhautbank und die Hornhautchirurgen des Zentrums für Augenheilkunde der Uniklinik Köln freuen sich über die 2000. Patientin bei der eine lamelläre Hornhauttransplantation (DMEK) durchgeführt worden ist.

Seit 2011 ersetzen lamelläre minimalinvasive Transplantationen wie DMEK und DALK an der Uniklinik Köln zunehmend die perforierende Keratoplastik. Sie machen inzwischen 80 Prozent der jährlich mehr als 600 Transplantationen aus. Hauptvorteil der lamellären Techniken ist neben der schnelleren, besseren Erholung der Sehschärfe vor allem die größere Sicherheit. So zeigte die Auswertung von 1000 DMEKs an der Uniklinik Köln mit mindestens einem Jahr Follow-up eine Abstoßungsrate von nur zwei Prozent (Hos et al. Ophthalmology 2017).

„Wir danken ganz herzlich allen Spendern und den kooperierenden Hornhautbanken, die es uns ermöglicht haben, so vielen Patienten wieder zu besserem Sehen zu verhelfen“ sagt Prof. Dr. Claus Cursiefen, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Augenheilkunde. Priv.-Doz. Dr. Sigrid Roters, Gründerin und Leiterin der Hornhautbank, und Prof. Dr. Björn Bachmann, Stellvertretender Leiter und Hornhautspezialist, dankten darüber hinaus vor allem dem Team der Hornhautbank für ihren unermüdlichen Einsatz für die Patienten. An der Uniklinik Köln werden etwa zehn Prozent aller Hornhauttransplantationen in Deutschland durchgeführt.

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