Forschung für Ihre Sehkraft

Forschung bildet nicht nur die Basis für erfolgreiche Therapien, sie setzt sich zugleich mit den Grundlagen der Augenheilkunde auseinander, die das stabile Fundament für die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden darstellt. 

Unsere klinischen Schwerpunkte spiegeln sich auch in unseren Forschungsaktivitäten: Obwohl die Hornhauttransplantation mit weitem Abstand die häufigste Transplantation menschlichen Gewebes in Deutschland ist, kann eine Abstoßung nicht ausgeschlossen werden. Deshalb gehört die Hornhauttransplantationschirurgie und -immunologie zu den zentralen Problemstellungen unserer Forschung. Darüber hinaus richten sich unsere wissenschaftlichen Aktivitäten auf trockene Augen, den Grünen Star sowie Tumore am Auge, deren Ursachen häufig noch unklar sind. Dabei arbeiten die forschenden Teams eng mit den Kliniken zusammen, um die Erkenntnisse so schnell wie möglich unseren Patienten zu Gute kommen lassen.

Die Augenklinik der Uniklinik Köln ist seit 2015 die einzige universitäre Augenklinik in Deutschland mit einer eigenen Forschergruppe der Deutschen Forchungsgemeinschaft DFG (Sprecher: Prof. Dr. Claus Cursiefen; Stv. Sprecher: Prof. Dr. Thomas Langmann). In der Forschergruppe 2240 (www.for2240.de) werden neue Therapien für entzündliche Augenerkrankungen wie das trockene Auge, die okuläre Allergie, Transplantatabstoßungen nach Hornhauttransplantation, okuläre Tumore, die Uveitis und die AMD entwickelt.

Detaillierte Informationen zu unseren Forschungsaktivitäten erfahren Sie unter dem jeweiligen Arbeitsschwerpunkt.

Gemäß unserer klinischen Schwerpunkte befassen wir uns in der Forschung vor allem mit Fragestellungen im Bereich

  • der Hornhauttransplantationschirurgie und -immunologie,
  • des Trockenen Auges,
  • der Glaukome und
  • der Tumoren des Auges.

Schwerpunktmäßig arbeiten wir daran, pathologische Gefäßproliferationen (Angiogenese und Lymphangiogenese) sowie Entzündungsprozesse bei verschiedenen Augenerkrankungen besser zu verstehen und neue Behandlungsansätze zu entwickeln. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei sind neue innovative Verfahren zur in-vivo Bildgebung (Imaging).

Alle Forschungsaktivitäten sind „translational“ ausgerichtet, dass heißt wir lösen klinisch relevante Probleme unter anderem mit Methoden der Grundlagenforschung, um sie dann möglichst schnell wieder den Patienten zugute kommen zu lassen. Deshalb werden auch zahlreiche klinische Studien durchgeführt.

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