FOR2240

(Lymph)angiogenese und zelluläre Immunologie bei entzündlichen Erkrankungen des Auges

Immunprozesse, Entzündungen und pathologische (Lymph-)Angiogenese sind wichtige Bestandteile verschiedener Augenkrankheiten, die zur Erblindung führen können. Dazu gehören die Transplantatabstoßung nach Hornhauttransplantation, das trockene Auge und allergische Augenerkrankungen, Augentumore, Uveitis und die altersbedingte Makuladegeneration (AMD). Umfangreiche Vorarbeiten dieser Forschungsgruppe haben gezeigt, dass eine abnorme Lymphangiogenese und reaktive Makrophagen/ Mikrogliazellen wesentliche Auslöser und Vermittler von Entzündungsreaktionen bei diesen Augenerkrankungen sind. Unsere Hypothese ist daher, dass durch eine selektive Modulation der okulären (Lymph-)Angiogenese und der zellulären Immunität (insbesondere der Mikroglia und Makrophagen) neue innovative therapeutische Ansätze zur Bekämpfung dieser heterogenen Krankheiten entwickelt werden können.

Das Hauptziel der Forschungseinheit besteht darin, ein tieferes Verständnis dieser molekularen Prozesse zu erlangen und durch intensive Zusammenarbeit zwischen spezialisierten Forschungsgruppen in den Bereichen (Lymph)angiogeneseforschung, Transplantat-Immunologie, entzündliche Makrophagen und Mikroglia-Physiologie neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für häufige, zur Erblindung führenden Augenkrankheiten zu entwickeln.

Weitere Informationen zu unserer Forschergruppe FOR 2240  erhalten Sie unter www.for2240.de.