Laserzentrum

Augenlaserkorrekturen: Scharfes Sehen ohne Brille

Viele schätzen eine Brille als modisches Accessoire, für manche ist sie aber auch nur ein notwendiges Übel. Sie stört beim Sport, bei Regen verschlechtert sich die Sicht und sie beschlägt im Winter. Eine Alternative sind Kontaktlinsen, aber nicht jeder verträgt die harten oder weichen Linsen über Stunden im Auge.

Eine Augenlaserkorrektur befreit Sie ein für alle Mal von diesen Sehhilfen. Sie dauert nur wenige Minuten und kann in einem großen Behandlungsbereich eine Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung korrigieren. Ob Ihre Augen für eine Augenlaserkorrektur geeignet sind, kann bei einer ausführlichen Voruntersuchung festgestellt werden. 

Im Laserzentrum der Augenheilkunde der Uniklinik Köln behandeln erfahrene Spezialisten Ihre Fehlsichtigkeit mit modernster Technik und aktuellsten Methoden wie LASIK, femto-LASIK und LASEK/PRK. Wir sorgen für größtmögliche Sicherheit und Qualität – schließlich geht es um Ihre Augen.

Schwind Amaris 750s Excimer Laser Augenzentrum Uniklinik Köln
Schwind Amaris 750s Excimer-Laser im Laserzentrum der Uniklinik Köln, Foto: Uniklinik Köln

Unser Laser ist der „Schwind Amaris 750s Excimer“. Seine Vorteile bei LASIK, femto-LASIK und LASEK/PRK sind:

  • 750 Pulse pro Sekunde, einer der schnellsten Laser überhaupt
  • Kurze Behandlungszeit von nur wenigen Sekunden verringert die Komplikationsrate
  • Berührungsloses Online-Vermessen der Hornhautdicke während des Eingriffs sorgt für mehr Sicherheit
  • Sechsdimensionaler Eyetracker vermisst über 1000 Mal pro Sekunde sämtliche Bewegungen der Augen, präzisiert so die Arbeit des Lasers und reagiert auf Positionsveränderungen
  • Sehr kleiner Durchmesser des Laserpunktes (Laser-Spot 0,54 mm) sorgt für eine besonders glatte und gewebe-sparende Behandlung bei gleichzeitig besseren schärferen Sehen
  • Intelligentes Temperatur-Kontrollsystem schont trotz hoher Geschwindigkeit das Hornhautgewebe, enger positionierte Pulse erhöhen die Präzision der Behandlung

Neben Laserkorrekturen führen die Experten des Laserzentrums auch Heilbehandlungen bei Hornhauterkrankungen durch.

Für detailliertere technische Informationen können Sie uns gerne jederzeit ansprechen.

LASIK

Schmerzarme Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Laserbehandlung der Hornhaut bei zurückgeschlagenem Flap. Erholung des Sehens meist innerhalb von 24 Stunden. Bei einem Flap handelt es sich um ein Hornhautscheibchen von unter 1/10 mm Dicke, das mittels eines Hochpräzisionsgerätes (Mikrokeratom) vorbereitet wird.

Femto-LASIK

Schmerzarme Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Laserbehandlung der Hornhaut bei zurückgeschlagenem Flap. Erholung des Sehens meist innerhalb von 24 Stunden. Bei dieser Methode wird der Flap mit einem speziellen Femtosekundenlaser (Ziemer Femto LDV Crystal Line) vorbereitet. Dieser sorgt für ein noch geringeres Komplikationsrisiko und eine bessere Vorhersehbarkeit der Flap-Dicke.

Vorteile unserer Vorbereitung für die Femto-LASIK:

  • Bis zu 100 Mal schneller als herkömmliche Femto-Laser. Dadurch verringert sich das Komplikationsrisiko und erhöht sich der Behandlungskomfort.
  • Kleinste Laser-Spot-Größe aller verfügbaren Femto-Laser garantiert eine besonders glatte und komplikationsarme Flap-Vorbereitung und führt zu einer besseren optischen Qualität.
  • Die geringste Puls-Energie aller verfügbaren Femto-Laser vermeidet die Reizung der Hornhaut und verringert ebenfalls das Komplikationsrisiko.

LASEK/PRK

Hierbei handelt es sich um eine Augenlaserkorrektur auf der Augenoberfläche nach der Entfernung der Deckzellen (Epithel). Dieses Verfahren ist besonders gut für hohe Dioptrienstärken oder eine dünne Hornhaut geeignet. Auch Kampfsportler sollten dieses Verfahren wählen. Für die erste Nacht nach der Behandlung sind meist Schmerzmittel erforderlich. Das Sehen erreicht seine volle Stärke nach etwa drei bis vier Wochen. Die endgültige Sehqualität ist genauso gut wie nach einer LASIK oder Femto-LASIK.

Weiterer Spezialist

Prof. Dr. Claus Cursiefen, Direktor des Zentrums für Augenheilkunde der Uniklinik Köln

Nach oben scrollen